Förderanlagenabschlüsse

Decken-Bodenschieber


T90 nach DIN 4102-5

Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung: Z-6.6-1992

  • Der FAA kann in der Grundstellung entweder offenstehend oder geschlossen (öffnet jeweils zum Durchgang des Fördergutes) geliefert werden.

Einbauvarianten

  • Einbaulage entweder "auf Wand" oder "auf Decke"
  • Schließrichtung von oben nach unten oder als Drehklappe (Dichtsegment abklappend)
  • Ungetrennte Förderanlage (unten oder oben)

Öffnen und Schließen des Abschlusses

  • Grundstellung offen: Schließen über mechanisch gespeicherter Energie, Öffnen durch Handbetätigung.
  • Grundstellung geschlossen: Öffnen und Schließen erfolgt bei schlechter Zugänglichkeit über Antrieb. Schließung im Brandfall mit mechanisch gespeicherter Energie.

Möglichkeiten zur Abtrennung durch den Abschluss

  • Förderanlage getrennt
  • Förderanlage wird getrennt mit schwenkbarer Brücke der Förderanlage
  • Förderanlage ist nicht trennbar

Optionen

  • Oberfläche
    - Lackierung in RAL-, DB- und NCS-Farbton
    - Edelstahlausführung
  • Schließbereichsüberwachung
  • Freifahrsteuerungen
  • Freiräumeinrichtungen
  • Personenschutz
  • Akkupufferung / Notstrompufferung
  • Potentialfreie Kontakte für die Standortmeldung an die Förderanlagensteuerung
  • Feststellanlage mit allgemeiner bauaufsichtlichen Zulassung für FAA

Planung / Verpflichtungen

Im Anfangsstudium der Planung ist es wichtig, dass der vorbeugende Brandschutz mit der Förderanlage abgestimmt wird. Es kann je nach Gebäude- und Anlagenplanung die Trassenführung sinnvoll auf die Förderanlagenabschlüsse abgestimmt und nachträgliche Nachrüstungen oder Änderungen vermieden werden.

  • Die Förderanlage ist mit dem FAA steuerungstechnisch zu verknüpfen.
  • Nach Fertigstellung der betriebsfertigen Anlage ist gem. den Bestimmungen der Zulassung immer von einer vom DIBt genannten Prüfstelle (z.B. VDS-Sachverständigen) die Anlage auf störungsfreie Arbeitsweise und einwandfreie Funktion zu überprüfen und abzunehmen.
  • Der Betreiber ist verpflichtet, mindestens einmal jährlich eine Prüfung durch einen Fachmann oder einer dafür ausgebildeten Person auf ordnungsgemäßes und störungsfreies Zusammenwirken der Anlage vorzunehmen oder vornehmen zu lassen. Es ist zweckmäßig ein Prüfbuch über die erfolgten Prüfungen als  Nachweis der Pflichterfüllung zu führen. 

Beratung zum Produkt

09081 / 2903-110